T. C. Boyle, Das Licht
In seinem neuen Roman erzählt T. C. Boyle auf unterhaltsame, doch leider nicht gewohnt bissige Weise ein Stück amerikanischer Kulturgeschichte rund um die charismatische Figur des LSD-Gurus Timothy Leary.
In seinem neuen Roman erzählt T. C. Boyle auf unterhaltsame, doch leider nicht gewohnt bissige Weise ein Stück amerikanischer Kulturgeschichte rund um die charismatische Figur des LSD-Gurus Timothy Leary.
Dieser eindringliche Roman über Siamesische Zwillinge geht durch Mark und Bein.
Arno Geiger berichtet von der Alzheimer-Erkrankung seines Vaters – licht, leicht, respektvoll und versöhnlich. Doch mir fehlen die Widerhaken und Untiefen.
Vita Sackville-West ist in die Literaturgeschichte eingegangen – als Muse von Virginia Woolf. Mit ihrem eigenen Roman „Unerwartete Leidenschaft“ hingegen kann sie keinen Klassiker-Status für sich beanspruchen.
Literarisch raffiniert, für mich aber zu unterkühlt und auch etwas wohlfeil ist Thomas Glavinics Krimi- und Mediengroteske.
Mehr als eine „bittersüße Liebesgeschichte“ ist Was vom Tage übrig blieb ein Plädoyer für Demokratie und die Würde jedes Einzelnen – umgesetzt mit sehr subtilen literarischen Mitteln.
Diese Wiederentdeckung aus dem Jahr 1938 lohnt sich: Dorothy Baker findet eine Sprache für Jazz, entwirft das Portrait einer Künstlerseele und erzählt davon, wie Freundschaft Grenzen überschreitet.
Wie die Opfer in der U-Bahn von Tokyo habe ich nicht wirklich bemerkt, wie es passiert ist. Dieser Dieb hat mein Leserherz gestohlen.