Dorothy Baker, Zwei Schwestern
Darf ich bekannt machen: Cassandra, schillernd, überspannt, brillant – und eine unvergessliche Figur der Literaturgeschichte.
Darf ich bekannt machen: Cassandra, schillernd, überspannt, brillant – und eine unvergessliche Figur der Literaturgeschichte.
Die sich über vier Jahrhunderte erstreckende Biografie des/der Adeligen Orlando rund um die Pointe der spontanen Geschlechtsumwandlung ist eine Herausforderung für den Leser.
Vita Sackville-West ist in die Literaturgeschichte eingegangen – als Muse von Virginia Woolf. Mit ihrem eigenen Roman „Unerwartete Leidenschaft“ hingegen kann sie keinen Klassiker-Status für sich beanspruchen.
Literarisch raffiniert, für mich aber zu unterkühlt und auch etwas wohlfeil ist Thomas Glavinics Krimi- und Mediengroteske.
Mehr als eine „bittersüße Liebesgeschichte“ ist Was vom Tage übrig blieb ein Plädoyer für Demokratie und die Würde jedes Einzelnen – umgesetzt mit sehr subtilen literarischen Mitteln.
Diese Wiederentdeckung aus dem Jahr 1938 lohnt sich: Dorothy Baker findet eine Sprache für Jazz, entwirft das Portrait einer Künstlerseele und erzählt davon, wie Freundschaft Grenzen überschreitet.
Mein Geständnis vorweg: Ich bin kein Thriller-Experte oder -Fan. Und ich bin es durch die Lektüre des Romans Geständnisse von Weiterlesen
Aharon Appelfeld war ein Autor, den ich bis zur Nachricht von seinem Tod am 4. Januar 2018 ehrlich gesagt nicht Weiterlesen