Theodor Fontane, Der Stechlin
Fontanes letzter Roman ist ein versöhnlicher Abschied – in einer Haltung, die auch unserer Zeit gut zu Gesicht stünde.
Fontanes letzter Roman ist ein versöhnlicher Abschied – in einer Haltung, die auch unserer Zeit gut zu Gesicht stünde.
Als moderne australische Schwester von Katharina Blum bewegt sich „Die unbekannte Terroristin“ durch ein in jeder Hinsicht verkommenes Sydney. Ein bitter schmeckender Politthriller, der wenig Tröstliches bietet.
Mira Magéns eingängiger Roman verbreitet, was der Titel verspricht: Zuversicht, dass uns das Leben immer wieder neue Perspektiven öffnet.
Christus-Inkarnation und russischer Quijote: Der Idiot, der in Wirklichkeit natürlich ganz und gar nicht idiotisch ist, gehört zu den unvergesslichen Figuren der Weltliteratur.
Mit den Geschwistern Mann auf Reisen: ein unbeschwerter Genuss, über dem auch ein Hauch Melancholie schwebt.
Aharon Appelfelds Autobiografie ist auch eine beeindruckende Reflexion über die Grenzen des Erzählbaren – und deren Überwindung.
Darf ich bekannt machen: Cassandra, schillernd, überspannt, brillant – und eine unvergessliche Figur der Literaturgeschichte.
Die sich über vier Jahrhunderte erstreckende Biografie des/der Adeligen Orlando rund um die Pointe der spontanen Geschlechtsumwandlung ist eine Herausforderung für den Leser.