Delphine de Vigan, Nach einer wahren Geschichte
Die literaturwissenschaftliche Frage nach dem Verhältnis von Realität und Fiktion als Thriller – und der Arm der Erzählung reicht bis hinein in die Lebenswirklichkeit des Lesers.
Die literaturwissenschaftliche Frage nach dem Verhältnis von Realität und Fiktion als Thriller – und der Arm der Erzählung reicht bis hinein in die Lebenswirklichkeit des Lesers.
Christus-Inkarnation und russischer Quijote: Der Idiot, der in Wirklichkeit natürlich ganz und gar nicht idiotisch ist, gehört zu den unvergesslichen Figuren der Weltliteratur.
Mit dem Clown kommen die Tränen: Ein Comedy-Abend wird zur israelischen Lebensbeichte. Meisterhaft und tief bewegend.
Aharon Appelfelds Autobiografie ist auch eine beeindruckende Reflexion über die Grenzen des Erzählbaren – und deren Überwindung.
Die sich über vier Jahrhunderte erstreckende Biografie des/der Adeligen Orlando rund um die Pointe der spontanen Geschlechtsumwandlung ist eine Herausforderung für den Leser.
Dieser eindringliche Roman über Siamesische Zwillinge geht durch Mark und Bein.
Vita Sackville-West ist in die Literaturgeschichte eingegangen – als Muse von Virginia Woolf. Mit ihrem eigenen Roman „Unerwartete Leidenschaft“ hingegen kann sie keinen Klassiker-Status für sich beanspruchen.
Mehr als eine „bittersüße Liebesgeschichte“ ist Was vom Tage übrig blieb ein Plädoyer für Demokratie und die Würde jedes Einzelnen – umgesetzt mit sehr subtilen literarischen Mitteln.